sie sind süchtig nach Frauen, diese Spezies Männer - auch genannt "Jongleure". Sie benötigen eine geraume Anzahl von eventuellen Kandidatinnen, und zwar solche, die an dauerhaften Beziehungen interessiert sind. Die Anzahl von Opfern, die ein Jongleur (männlich oder weiblich!) gleichzeitig an der Hand hatte dürfte von Typ zu Typ unterschiedlich sein. Jedoch wird immer eine hohe Fluktuation aufgezeigt sein. Drei- oder vier Affären nebeneinander erscheinen ein Durchschnittswert zu sein. Diese Menschen sind sich meistens ihrer unmöglichen Verhaltensweise bewußt und dennoch... wie wenn sie eine Droge benötigen würde ... wird gelogen, zeigen sich Täuschungsmanöver oder lassen diese Menschen Verabredungen platzen.

Diesen hektischen Lebensstil, den diese Menschen führen, benötigen sie um sich ihren Adrenalin-Schub zu sichern. Und sie haben ein weiteres Bedürfnis: Wenn sie Lust darauf haben, sollte immer ein Mensch - egal welcher - zu ihrer Verfügung stehen. Oftmals ist hier eine große Angst vor dem Alleinsein, und davor abgewiesen zu werden, zu finden. Die große Gefahr für Partner von diesen Taktikern ist die Reduzierung des eigenen Selbstbewußtseins. Hier könnten sich Groll, Haß und Frustration entwickeln, da die Partner oft bezweifeln begehrenswert zu sein. Dieses ist ein Ergebnis von konträren Aussagen und Verhaltensweisen. Während heute von "großer Liebe" gesprochen wird, ist es morgen "Einengung". Übrigens könnte es auch nicht ganz einfach sein, diese menschlichen Sonderexemplare zu erreichen - sie sind ja ständig auf Runde....

Aber wehe, ein Jongleur begegnet z. B. einer selbstbewußten Frau, die dieses Spielchen nicht mehr mitspielen will. Die vielleicht mehr Nähe oder Zeit mit dem Partner zu verbringen wünscht! Dann empfindet unser Jongleur dieses evtl. als Besitzanspruch und es könnte sich womöglich als Folge seiner Nichterfüllung der Wünsche des Partners eine Ablehnung ergeben. Und Ablehnung ist das letzte, was diese Sparte Mensch vertragen kann! Hintergründe könnten hier durch ein negatives Vorbild vorgelebt worden sein, oftmals unnahbare oder unerreichbare Väter - eventuell auch eine dominante Mutter, mit der sie eine enge Bindung verband. Auch die Rivalität unter Geschwistern kann ein solches Verhalten fördern.

Ebenfalls kann eine Schwierigkeit zu finden sein, die sexuelle Orientierung eindeutig zu finden, weil in der Kindheit die Möglichkeit fehlte, sich mit einem männlichen Vorbild zu identifizieren. Innerlich könnte dieser Mensch wegen seiner homosexuellen Gedanken aufgewühlt sein, er hat Angst schwul oder bisexuell zu sein. Deshalb werden zuweilen solche Ängste durch ein zwanghaftes Wechseln von Partnern/Partnerinnen überspielt.

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