Wenn sie Seitensprünge verwerflich finden, dann können sie diesen Artikel leicht überspringen. Wenn sie jedoch von einer heimlichen Affäre träumen und ein Prickeln ohne Risiko genießen möchten, dann finden sie hier die Anleitung für eine perfekte Liebelei.

Laut Statistik gehen rund 40 Prozent aller Frauen und knapp 46 Prozent aller Männer fremd, und wahrscheinlich hat irgendwann mal jeder von ihnen die ewige Treue geschworen. Doch irgendwann einmal, befällt früher oder später jede Beziehung der Alltagstrott. Man hat die Möglichkeit dagegen etwas zu unternehmen oder man lässt dem Trott seinen Lauf.

Beim Letzteren stellt sich früher oder später die Langeweile ein. Und man merkt, wie man heimlich von der netten Kollegin aus der anderen Abteilung träumt. Ein paar Wochen später ist es vielleicht sogar schon passiert und man fragt sich ob dieser One-Night-Stand schon verwerflich ist? Die Frage kann man nicht beantworten, aber sollte es beim einen Mal nicht bleiben, gibt es sicherlich einige Dinge, die man beim nächsten Mal beachten sollte.

Für die heimlichen Stunden ist nicht jeder geeignet:

der/die Sortierte:
Er/Sie will auf keinen Fall den Partner verlassen und wird deshalb genauso vorsichtig sein, wie sie auch. Dieser Typ hat wenig Zeit, ist pünktlich und zeigt sich von seiner besten Seite.

der/die Verräter/in:
Er/Sie lästert gerne über den Partner. Dieser Typ gehört in kein fremdes Bett.

der/die Sehnsüchtige:
Am Anfang ist es nur eine Affäre, aber spätestens nach der dritten Liebesnacht will er/sie einfach mehr.

Single:
Er/Sie ist Single und wird es immer bleiben. Für sie/ihn ist Sex einfach nur ein Spaß.

Der Tatort sollte gut geplant sein, eine zweite Wohnung anzumieten wäre für die kurzen Stunden viel zu teuer.

- Große Hotels sind da besser geeignet. Am besten checkt man mit falschen Namen ein und bezahlt bar.
- Auf keinen Fall eine Wohnung von Freunden verwenden, dies könnte früher oder später rauskommen.
- Auf keinen Fall zu Hause! Es sei den sie wollen unbedingt verdächtige Spuren hinterlassen.


Das Alibi sollte ebenfalls gut durchdacht sein, meistens fliegt es auf, weil man nicht gut im Lügen war. Ein gutes Alibi wäre ein regelmäßiger Kurs in der Volkshochschule oder das Fitnessstudio. Kündigen sie solche Dinge am besten 3 Wochen vorher an. Die Überstunden-Ausrede sollten sie wirklich nur verwenden, wenn sie sowieso regelmäßig Überstunden machen müssen, ansonsten werden sie verdächtig. Wer besonders gute Alibis braucht, sollte sich an so genannte "Alibi-Agenturen" wenden, diese laden sie zu Klassentreffen und Besprechungen ein, buchen anonym Hotels und tätigen bestätigende Anrufe bei ihnen zu Hause.

1. Ob in Strapsen oder Blümchen-Sex in High Heels - was immer Sie tun, tun Sie es nicht ohne Kondom!

2. Knien Sie beim Sex nicht auf Teppichböden. Schürfstellen lassen sich nicht verstecken. Auch auf Knutschflecken und Kratzspuren sollten sie beim wilden, hemmungslosen Sex verzichten.

3. Am selben Abend Sex mit dem eigenen Kerl? Kommt auf ihr Gewissen an. Neue Stellungen sind allerdings verdächtig.

4. Vorsicht mit dem falschen Namen zur falschen Zeit. Benutzen Sie den gleichen Kosenamen.

5. Plötzlich singend beim Abwaschen? Ihre alte Muffigkeit wäre weniger auffällig.

6. Nicht übers Festnetz telefonieren. Die Nummer nicht im Handy speichern, Anruferlisten und SMS löschen. E-Mails nur über anonyme Anbieter schreiben.

7. Keine Tagebücher, keine Fotos oder sonstige Trophäen außerhalb von Bankschließfächern aufbewahren.

8. Freundinnen nur einweihen, wenn sie absolut verschwiegen und nicht mit ihrem Partner befreundet sind.

9. Am besten gar nicht über ihre Affäre reden. Mit niemandem.

Auch wird es sich nicht vermeiden lassen, dass sie sich hin und wieder schlecht fühlen. Schließlich handelt es sich um Betrug.

Keine Geständnisse, nur damit sie sich besser fühlen. Damit würden sie ihren Partner sehr verletzen. In dem Fall hilft der Spruch "Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß!"

Wenn er Verdacht geschöpft hat und sie zur Rede stellt, vergessen sie das Lügen, denn sie wissen nicht, wie viel ihr Partner schon weiß. An dem Punkt ist es Zeit für ein offenes Geständnis.

Eine Entschuldung wird ihnen in ihrer jetzigen Situation wenig bringen, denn dafür ist die Verletzung des Partners viel zu groß. Wenn es die Situation erfordert, gehen sie zu einer Paarberatung oder ziehen sie eine neutrale Person zu einer Aussprache hinzu.

Zum Schluss sei noch gesagt, diejenigen, die sich auf einen Ausrutscher einlassen, müssen sich auch damit auseinander setzen, dass es vielleicht nicht bei einem bleibt. Denn nach dem ersten Mal sinkt die Hemmschwelle gewaltig.
 

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